Unser Land wird vom PCR-Test im Würgegriff gehalten.

Update 3. November siehe unten

26. Oktober 2020

Die gesamte Corona-Debatte steht oder fällt mit dem PCR-Test.

Alle alarmierenden Zahlen, wie wir sie täglich zu hören bekommen, beruhen auf der Grundlage dieses Tests. Die Gesamtheit der derzeit getroffenen Maßnahmen beruhen auf den Ergebnissen und Deutungen des PCR-Tests, die als Hauptparameter zur Verfolgung des Corona-Krisenverlaufs herangezogen werden: Die Isolierungsmaßnahmen/Arbeitsverbote, die Kontaktverfolgung bei gesunden Personen, die Maskenpflicht für gesunde Personen, der verpflichtete Test bei Rückkehr aus einer „roten Zone“, die Schließung von Restaurants und Cafés …

Wir haben ernsthafte Zweifel bei dieser Vorgehensweise

  1. Dieser Test wurde im Eilverfahren eingeführt und nie gewissenhaft selbst getestet, ob er geeignet ist, zu messen, was gemessen werden muss. Darüber hinaus gibt es keine Norm, mit der die Testresultate verglichen werden können.1
  2. Der Entwickler, Kary Mullis, warnte ausdrücklich davor, dass der Polymerase-Kettenreaktionstest (PCR) zu Forschungszwecken und nicht für die Diagnostik gedacht sei.1 2
  3. Der PCR-Test ist ein hochgradig unspezifischer Test, der viele falsche positive Ergebnisse (bis zu 90 %) ergeben kann. 3
  4. Beim PCR-Test wird genetisches Material, d. h. ein Virusgenom, jeweils in Amplifikationszyklen vergrößert. Jede Verunreinigung (z. B. andere Viren, Stücke alter Virusgenomen) kann möglicherweise zu einem falschen positiven Testergebnis führen.2 Nach einer Infektion übriggebliebene Virusfragmente können noch wochenlang im Körper nachgewiesen werden.2 3 Bei einer gesunden Person mit einem positiven Testergebnis sind es also möglicherweise diese alten Virusfragmente, die gemessen werden.4
  5. Im Prinzip gilt die Empfehlung, die Anzahl der Amplifikationszyklen (CT-Wert von Englisch „cycle threshold“) unter 24 zu halten. 11 Werte zwischen 24 und 35 werden als Grauzone angezeigt. Darüber steigt die Wahrscheinlichkeit auf falsche positive Testresultate enorm an. In vielen Laboratorien wird die Probe jedoch 37 bis 40 Mal amplifiert.6 7 Von 11 belgischen Labors wissen wir nicht einmal welche CT-Werte dort gehandhabt werden.5
  6. Ist der Testausschlag bei jemandem positiv, bedeutet dies folglich nicht, dass diese Person effektiv klinisch infiziert oder krank ist bzw. erkranken wird.

Wir können positive Tests bei gesunden Menschen daher nicht mit Infizierungen gleichstellen.

Doch bekommen wir diese Gleichstellung die ganze Zeit in den Medien zu hören. Noch nie zuvor wurde eine Epidemie mit dem Testen von gesunden Personen beurteilt. Gesunde Menschen testen ist unwissenschaftlich und eine immense Geldverschwendung. Wir können nichts daraus lernen.

Auch bei erkrankten Personen können wir einen positiven Testausschlag nicht automatisch mit einer Infizierung mit dem Corona-Virus gleichstellen

  • Bei der Verwendung des Tests ist die Möglichkeit einer Interferenz mit vielen anderen Viren möglich (falsche positive Tests). Es geht bei einer erkrankten Person, bei der das Testresultat positiv ist, also möglicherweise um eine Infektion mit einem anderen als dem Corona-Virus.2
  • Erkrankte Personen werden aktuell überwiegend nur auf Corona getestet und nicht auf andere Viren. Studien zeigen jedoch, dass oft sowohl gesunde als erkrankte Personen Träger eines Virenmix‘ sind. Das Testen von Patienten mit ILI (Influenza like illness) erfolgt daher idealerweise mit einem „Respiratory Viral Panel Test“ (häufig in der Pädiatrie verwendet), der eine ganze Reihe von Viren gleichzeitig erkennt.

Schlussfolgerung: Wir können daher keinerlei diagnostische Schlussfolgerung aus einem positiven PCR-Testergebnis ziehen. Genau das ist es, wovor der Entwickler uns gewarnt hat: Der Test selbst ist nicht zur Diagnostik geeignet.

Die völlig unzurechte Verwendung des PCR-Tests führt zu der Schussfolgerung, dass es eine zweite Welle geben würde.

Wie würden wir eine zweite Welle ermitteln ohne diesen Test zu verwenden? Benutzen wir einfach unseren gesunden Verstand: auf der Basis der Anzahl Erkrankungen, auf der Grundlage der Krankenhausaufnahmen und anhand der Sterbefälle.

Die angenommene zweite Welle und alle Maßnahmen beruhen auf drei Pfeilern

  1. Zunahme der positiven Tests: der PCR-Test ist NICHT diagnostisch und sagt nichts über die Infizierungsgefahr und/oder aktive Infizierungen aus.1 2 8 11 Sciensano und RIVM (Gesundheitsbehörden der Niederlande) geben dies zu.5
  2. Die Sterberate
    • Die Sterberate die wir beobachten, müsste im Vergleich mit der Sterberate in derselben Periode in vorhergehenden Jahren stark zunehmen. Wir nennen dies „Übersterblichkeit“.

Übersterblichkeit Belgien

Übersterblichkeit Europa

    • Infection fatality rate

Ein neuer WHO-Bericht, der am 13. Mai vorgelegt und am 14. Oktober veröffentlicht wurde, zeigt, dass die durchschnittliche Infektionstodesrate von Covid-19 bei 0,23 % liegt, im Gegensatz zu den im März gemeldeten 3,4 %.9

  1. Auch bei Krankenhausaufnahmen  müsste sich eine starke Zunahme abzeichnen. Hier müssen wir ebenfalls vorhergehende Jahre als Vergleich heranziehen, um sehen zu können, ob die aktuelle Entwicklung normal und erwartungsgemäß verläuft.

    Jeden Herbst sehen wir eine zyklisch wiederkehrende Grippeinfektionswelle, während der vor allem ältere Menschen im Krankenhaus aufgenommen werden müssen. Während einer solchen Welle sehen wir einen Mix von Grippeviren, die nacheinander in einer Kurve auftreten: Erst kommen die Rhinoviren, dann die Influenza A und B-Viren, gefolgt von den Coronaviren. Derzeit werden Menschen beinahe ausschließlich auf Coronaviren getestet.

    Sind aktuell mehr Krankenhausaufnahmen zu verzeichnen, als im Oktober der vorhergehenden Jahre?

    In den vorhergehenden Jahren hat das Sentinel-Überwachungsnetzwerk unschätzbare Daten rund um Influenza, influenzaähnlichen Erkrankungen (ILI – Influenza Like Illness) und ernsthaften, akuten Atemwegserkrankungen (SARI – Severe Acute Respiratory Illness) zur Verfügung gestellt. Die Sentinel-Überwachung ist zur Zeit die einzige scheinbar zuverlässige Datenquelle, auf die sich andere Länder und belgische Behörden einigen (und die sie ausnahmslos für ihr eigenes Quellenmaterial nutzen).

Zum Vergleich: Am 24. Oktober 2020 sind die Zahlen des Coronavirus in Belgien:

Fälle 287700               Krankenhausaufenthalte 25448               Todesfälle 10658

Derzeit liegen unüblicherweise keine Daten über die Anzahl der Influenza-Fälle vor. Die WHO berichtet jedoch, dass die ihr vorliegenden Informationen auf eine ungewöhnlich niedrige Zahl von Influenza-Fällen hindeuten (spezifische Daten ebenfalls nicht verfügbar).

Sciensano sind jedoch in den vergangenen Wochen deutlich einige schwerwiegende Rechenfehler unterlaufen (siehe Anhang). Innerhalb einer Zeitspanne von 4 Wochen erscheinen 1280 Betten aus dem Nichts (siehe Berechnung hierunter). Sciensano weigert zudem, Daten pro Krankenhaus zu veröffentlichen. 10

Die unverhältnismäßigen Maßnahmen, die gerade getroffen werden, werden nicht von objektiven Fakten gestützt und verursachen ungeheure Kollateralschäden.

Neuberechnung von Sciensano-Zahlen

Kurze Neuberechnung der von Sciensano gemeldeten Zahlen … Nehmen Sie ruhig Ihren Taschenrechner zum Mitrechnen zur Hand.

Sonntag 27. September – 654 Krankenhausbetten belegt
Sonntag 4. Oktober – 866 Krankenhausbetten belegt, ist also + 212 Betten
Aber: zwischen dem 28. September und dem 4. Oktober werden 541 vom Labor bestätigte Covid 19-Fälle aufgenommen und 404 verließen das Krankenhaus, ist also + 137
https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/COVID-19_Daily%20report_20201005%20-%20NL.pdf
212 – 137 = 75!
75 neue Betten erscheinen einfach aus dem Nichts

Lassen Sie uns das nochmal wiederholen:

Sonntag 4. Oktober – 866 Krankenhausbetten belegt
Sonntag 11. Oktober – 1329 Krankenhausbetten belegt, also + 463 Betten.
Aber: zwischen dem 4. und dem 11. Oktober werden 879 neue, vom Labor bestätigte Covid 19-Fälle aufgenommen und 586 verließen das Krankenhaus, ist also + 293
https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/COVID-19_Daily%20report_20201012%20-%20NL.pdf
463 – 293 = 170!
170 neue Betten erscheinen einfach aus dem Nichts

Sonntag 11. Oktober – 1331 Krankenhausbetten belegt (+2)
Sonntag 18. Oktober – 2485 Krankenhausbetten belegt, ist also + 1154 Betten
Aber: zwischen dem 11. und dem 18. Oktober werden 1763 neue, vom Labor bestätigte Covid 19-Fälle aufgenommen und 885 verließen das Krankenhaus, ist also + 878
https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/COVID-19_Daily%20report_20201019%20-%20NL.pdf
1154 – 878 = 276!
276 neue Betten erscheinen einfach aus dem Nichts

Sonntag 18. Oktober – 2497 Krankenhausbetten belegt (+12)
Sonntag 25. Oktober – 4827 Krankenhausbetten belegt, ist also + 2330 Betten
Aber: zwischen dem 18. und dem 25. Oktober werden 3275 neue, vom Labor bestätigte Covid 19-Fälle aufgenommen und 1704 verließen das Krankenhaus, ist also + 1571
https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/COVID-19_Daily%20report_20201026%20-%20NL.pdf (26. Oktober)
2330 – 1571 = 759!
759 neue Betten erscheinen einfach aus dem Nichts

Folglich erscheinen in einer Zeitspanne von 4 Wochen insgesamt 1280 Betten einfach aus dem Nichts!


Zweite Welle aktualisieren (3. November 2020)

Übersterblichkeit
Bis Woche 43 KEINE Übersterblichkeit im September und Oktober 2020 – siehe Seite 13
https://epidemio.wiv-isp.be/ID/diseases/SiteAssets/Pages/Influenza/Influenza_2020_43.pdf

Die Virusreplikationsrate (Rt) stagnierte um den 10. Oktober und ist seit dem 23. Oktober rückläufig
https://epistat.wiv-isp.be/covid/covid-19.html

Neuberechnung von Sciensano-Figuren – Ergänzung
Sonntag, 25. Oktober: 4825 Krankenhausbetten genommen (-2)
Sonntag, 1. November: 6823 Krankenhausbetten genommen, also + 1998 Betten
Aber: Zwischen dem 26. Oktober und dem 1. November wurden 4.591 neue, im Labor bestätigte 19 Covid-Fälle aufgenommen und 2.953 verließen das Krankenhaus, also + 1638
https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/COVID-19_Daily%20report_20201102%20-%20NL.pdf
1998-1638 = 360
360 Zustellbetten erscheinen einfach aus dem Nichts. 

Folglich erscheinen in einer Zeitspanne von 5 Wochen insgesamt 1640 Betten einfach aus dem Nichts!

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